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Woran erkennt man den guten Friseur?

Der gute Friseur lügt nicht! Er berät Typ gerecht und schaut nicht, was er an dem vor ihm sitzenden Kopf und seinen Haaren verdienen könnte, sondern schaut, dass Typ und Frisur unbedingt zusammenpassen.

Aber da tauchen Fragen auf

  1. Was aber macht einen guten Friseur aus?
  2. Woran erkennt man ihn?
  3. Wie viel Vertrauen hat man zu ihm?
  4. Wie sollte das Verhältnis sein?
  5. Was muss ein guter Friseur leisten, neben dem Haareschneiden?

Das Können des Figaros

Ganz wesentlich kommt es neben den Grundeigenschaften und Wesenszügen eines Friseurs auch darauf an, dass er etwas kann und das auch zu gestalten weiß, nach den Angaben des Kunden. Denn nichts ist schlimmer, als wenn er wie in Comedy-Sendungen wie “eine schrecklich nette Familie”, “Golden Girls”, “Hot in Cleveland” oder in “der Nanny” eine Einheitsfrisur rauskommt, weil er sonst nichts kann. Er sollte also Frisuren zu den verschiedensten Gelegenheiten, ob zu einer Hochzeit, oder zu einer Cocktail-Party, für einen Ball oder etwas ganz Seriöses hinbekommen. Dabei ist es egal, ob es Bob-Frisuren, Kurzhaarfrisuren oder Hochsteckfrisuren sind. Hauptsache ist, dass die Frisuren gekonnt sind.

Der Friseur als Vertrauensperson

Niemand vertraut die Damen- und Herrenwelt so, wie ihrem Friseur. Ihm wurde schon immer mehr anvertraut, als dem Pfarrer in Beichtstuhl. Deshalb ist auch die Frage, ob der Friseur so vertrauenswürdig ist, dass er schon einmal ein ihm anvertrautes Geheimnis bewahren kann? Oder ist er eher die stadtbekannte Plaudertasche, die mit allem und jedem gleich an die Öffentlichkeit geht. Dann wird er wohl eher nicht “every body’s Darling” sein. Ein Friseur mit Charakter kann über die Eigenheiten seiner Kundschaft schweigen. Denn das Vertrauen, dass die Kundschaft ihm entgegenbringt, ist erst einmal ein Vorschuss-Vertrauen, dessen sich der Friseur würdig erweisen muss.

Berufliche Distanz und das nötige Taktgefühl

Wenn das Vertrauen zum Friseur stimmt, dann gibt es sicherlich auch das ein oder andere auszutauschen. Eine Seelenmassage wird neben Waschen, föhnen und legen auch noch drin sein. Dennoch wird es oft fließende Grenzen geben. Die berufliche Distanz in allem zu wahren dürfte nicht immer leicht sein. Denn der Meister sollte sowohl das nötige Ohr leihen für die Sorgen und Nöte, aber auch das entsprechende Taktgefühl haben. Deshalb stehen bei manchen Vertretern dieser Berufsgruppe die Ohren auch schon mal auf Durchzug, um nicht in alles und jedes mit hineingezogen zu werden. Deshalb sind für den Friseurberufsstand unumgänglich:

  • Diskretion
  • Abstand
  • Ausgeglichenheit
  • Belastbarkeit
  • Freundlichkeit
  • Kommunikationsfähigkeit

oberste Priorität, um den anstrengenden Beruf auch durchstehen zu können. Es gehört also Fingerspitzengefühl in der Beratung und im Umgang mit dem Kunden dazu, denn der Friseurhandwerker kommt mit hochsensiblen Lebensbereichen seiner Kundschaft zusammen, der er gerecht werden muss.